Estland: Wahlumfragen
Parlamentswahl: spätestens am 7. März 2027, in 4 Monaten.
Im Umfragedurchschnitt vorn: Isamaa mit 21,5 %, 0,2 Prozentpunkte vor Estnische Zentrumspartei.
Durchschnitt
Aktualisiert vor 34 Minuten
KeskEstnische Zentrumspartei
21,3
+0,8
SDESotsiaaldemokraatlik Erakond
17,5
+1,8
EKREEstnische Konservative Volkspartei
14,1
+0,6
ReformEstnische Reformpartei
12,8
−0,7
ParemParempoolsed
6,8
−1,3
Verlauf
IsamaaKeskSDEEKREReformParem
Positionen
IsamaaKeskSDEEKREReformParem
Migration
AusweitenBegrenzenRemigration
Wirtschaft
Freier MarktStaatlich gelenkt
Abtreibung
Breiter ZugangUngeborenes Leben schützen
Ehe und Familie
SelbstbestimmtTraditionell
Subsidiarität
ZentralisierenDezentralisieren
Technologie
Wenig regulierenBig Tech zügeln
Werte und Begründungen wurden von KI verfasst. Methodik
Begründung der Werte
Migration
- Isamaa: 5,5 von 10 Lehnte das Gesetz vom Mai 2026 zur leichteren Einreise ausländischer Arbeitskräfte ab, weil es die Quote verdreifache; verspricht konservative Migrationspolitik
- Estnische Zentrumspartei: 4,5 von 10 Programm: ausländische Arbeitskräfte gehen nach Vertragsende, verdienen über dem Branchenschnitt; erleichterte Einbürgerung für schon vor 1991 Ansässige
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 4 von 10 Enthielt sich beim Gesetz vom Mai 2026 zur leichteren Einreise ausländischer Arbeitskräfte, fünf Abgeordnete stimmten dagegen
- Estnische Konservative Volkspartei: 8 von 10 Will kürzlich Eingewanderte zurückschicken, eine Einwanderungsquote von null und einen Stopp der Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge
- Estnische Reformpartei: 4 von 10 Verabschiedete im Mai 2026 das Gesetz, das die Einreise ausländischer Fachkräfte erleichtert; behält die jährliche Einwanderungsquote bei
- Parempoolsed: 3,5 von 10 Befürwortet eine an Estlands wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen ausgerichtete Einwanderung
Wirtschaft
- Isamaa: 3 von 10 Zusagen für 2027: Kfz-Steuer abschaffen, Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auf 13 % senken, negativer Nachtragshaushalt, Klimaministerium schließen
- Estnische Zentrumspartei: 6,5 von 10 Zusagen für 2027: progressive Einkommensteuer, Übergewinnsteuer für Banken; Programm ergänzt Erbschaftsteuer und Steuern auf großen Immobilienbesitz
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 6 von 10 Zusagen für 2027: progressive Einkommensteuer und Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auf 9 %; schlug 2024 eine Übergewinnsteuer für Banken vor
- Estnische Konservative Volkspartei: 4 von 10 Einkommensteuer und Mehrwertsteuer senken, Kfz-Steuer abschaffen; will eine Staatsbank und Steuersenkungen pro Kind
- Estnische Reformpartei: 2,5 von 10 Behält die Flat Tax auf Einkommen bei; schaffte den „Steuerbuckel“ für 2026 ab, erhöhte aber die Mehrwertsteuer und führte eine Kfz-Steuer ein
- Parempoolsed: 1,5 von 10 Würde die Mehrwertsteuer auf 20 % und die Einkommensteuer auf 18 % senken, den Mindestlohn abschaffen, Staatsfirmen privatisieren
Christliche Identität
- Isamaa: 5 von 10 Weltanschauliche Grundsätze nennen christliche Werte und Glauben als Fundament ihres Nationalkonservatismus
- Estnische Zentrumspartei: 3,5 von 10 Programm enthält keine Religions- oder Kirchenpolitik; keine glaubensbasierten Zusagen gefunden
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 2 von 10 Säkulares Programm; trieb die geschlechtsneutrale Ehe trotz kirchlicher Einwände voran
- Estnische Konservative Volkspartei: 5,5 von 10 Mart Helme nannte EKRE eine Partei christlicher Traditionen und strebte ein christliches Bündnis mit Fidesz an (2019)
- Estnische Reformpartei: 2 von 10 Keine Religionspolitik; setzte die geschlechtsneutrale Ehe gegen kirchliche Einwände durch
- Parempoolsed: 3 von 10 Programm enthält keine Religionspolitik; Partei betont minimale staatliche Eingriffe ins Privatleben
Abtreibung
- Isamaa: 3 von 10 Lehnte 2019 den Plan von EKRE ab, Abtreibungen nicht mehr zu finanzieren; kein Vorschlag zur Änderung des Gesetzes zur Abtreibung auf Verlangen
- Estnische Zentrumspartei: 2,5 von 10 Programm schweigt zur Abtreibung; kein Vorschlag zur Änderung des estnischen Gesetzes zur Abtreibung auf Verlangen
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 2 von 10 Unterstützt Estlands Gesetz zur Abtreibung auf Verlangen; schlägt keine Einschränkungen vor
- Estnische Konservative Volkspartei: 5,5 von 10 Programm lehnt Abtreibung ab; Plan von 2019, die Finanzierung nicht medizinisch begründeter Abtreibungen durch die Krankenversicherung zu beenden; kein Verbot vorgeschlagen
- Estnische Reformpartei: 2 von 10 Verteidigt das geltende Recht: Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche, von der Krankenversicherung gedeckt
- Parempoolsed: 2,5 von 10 Keine Abtreibungspolitik gefunden; kein Vorschlag zur Änderung des estnischen Gesetzes zur Abtreibung auf Verlangen
Ehe und Familie
- Isamaa: 6,5 von 10 Will die Ehe als Verbindung von Mann und Frau in der Verfassung; stimmte 2023 dafür, den Entwurf zur geschlechtsneutralen Ehe zu kippen; schuf die Elternrente
- Estnische Zentrumspartei: 5 von 10 Sechs Abgeordnete stimmten 2023 dafür, den Entwurf zur gleichgeschlechtlichen Ehe zu kippen, sieben enthielten sich; Programm unterstützt Leistungen für kinderreiche Familien
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 1,5 von 10 Unterstützte 2020 offiziell die gleichgeschlechtliche Ehe; verabschiedete 2023 in der Koalition das Gesetz zur Ehe für alle mit
- Estnische Konservative Volkspartei: 8 von 10 Trieb 2021 ein Referendum über die Ehe als Verbindung von Mann und Frau voran; stimmte gegen die geschlechtsneutrale Ehe; stark geburtenfördernd
- Estnische Reformpartei: 2 von 10 Führte die Verabschiedung des Gesetzes zur geschlechtsneutralen Ehe an, das seit Januar 2024 gilt
- Parempoolsed: 3 von 10 Vorsitzender Perling unterstützt die Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare und bezieht zur Ehe keine Position
Nationale Kultur
- Isamaa: 7 von 10 Fordert rein estnischsprachige Kindergärten und Schulen und mehr Estnisch im öffentlichen Raum
- Estnische Zentrumspartei: 3,5 von 10 Einzige Partei, die gegen den Entzug des kommunalen Wahlrechts für Nichtstaatsbürger stimmte (2025); Programm schützt Minderheitenrechte
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 4 von 10 Regierte beim Wechsel zu rein estnischsprachigem Unterricht mit; lehnte den Entzug des kommunalen Wahlrechts für Staatenlose ab
- Estnische Konservative Volkspartei: 8,5 von 10 Programm verteidigt Estland als „Ethnostaat“; will homosexuelle und multikulturelle „Propaganda“ aus den Schulen verbannen
- Estnische Reformpartei: 5 von 10 Führte den Übergang zu rein estnischsprachigen Schulen an und entzog russischen Staatsbürgern das kommunale Wahlrecht
- Parempoolsed: 4,5 von 10 Kein Sprach- oder Kulturprogramm gefunden; befürwortet eine an wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen ausgerichtete Einwanderung
Subsidiarität
- Isamaa: 5,5 von 10 EVP-Mitglied, das die EU als Union der Nationalstaaten versteht; verspricht starke kommunale Selbstverwaltung
- Estnische Zentrumspartei: 5,5 von 10 Will mehr kommunale Steuer- und Haushaltsbefugnisse; verließ die ALDE wegen der EU-Integration, beantragte 2026 die Aufnahme in die EKR
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 3 von 10 EU-freundliches SPE-Mitglied; Abgeordneter Madis Kallas fordert koordiniertes Vorgehen auf EU-Ebene gegen Techkonzerne
- Estnische Konservative Volkspartei: 7,5 von 10 Würde gegen EU-Gesetze, die Macht in Brüssel bündeln, ein Veto einlegen; will Volksinitiativen nach Schweizer Vorbild
- Estnische Reformpartei: 3 von 10 Mitglied von Renew Europe, unterstützt tiefere Verteidigungsintegration der EU; keine Dezentralisierungspläne
- Parempoolsed: 4,5 von 10 Unterstützt EU-Binnenmarkt und Mitgliedschaft; will Befugnisse an die Kreise übertragen
Technologie
- Isamaa: 3,5 von 10 Europaabgeordneter Ratas stimmte gegen ein EU-Mindestalter für soziale Medien; verspricht eine kühne staatliche KI-Offensive
- Estnische Zentrumspartei: 5 von 10 Keine Zusage zu Plattformen oder Kinderschutz gefunden; Programm befürwortet einen vorsichtigen E-Staat und staatliches Handeln für ausgewogene Medien
- Sotsiaaldemokraatlik Erakond: 6 von 10 Abgeordneter Madis Kallas führte 2025 eine Anfrage an, die die Ablehnung von EU-Altersgrenzen für soziale Medien durch die Ministerin angriff
- Estnische Konservative Volkspartei: 3 von 10 Lehnt Regeln gegen Hassrede und Online-Zensur ab; keine Vorschläge zum Kinderschutz im Netz gefunden
- Estnische Reformpartei: 3,5 von 10 Ihre Regierung lehnte 2025 die Jütland-Erklärung ab und ist gegen EU-Altersgrenzen für soziale Medien
- Parempoolsed: 2,5 von 10 Will die staatliche Erfassung von Daten aus dem Privatleben begrenzen; Vorsitzender Perling lehnt Einschränkungen wegen Hassrede ab
Neueste Umfragen
| Datum | Institut | Isamaa | Kesk | SDE | EKRE |
|---|
| 25. Okt. | Norstat | 22,4 | 23,3 | 16,3 | 13,2 |
| 21. Okt. | Emor | 19,4 | 20,6 | 20,4 | 13,8 |
| 18. Okt. | Norstat | 22,3 | 23 | 17,6 | 14,5 |
| 12. Okt. | Norstat | 25,1 | 22,3 | 16,8 | 12,2 |
| 8. Okt. | Turu-uuringute AS | 19 | 21 | 14 | 18 |
| 3. Okt. | Norstat | 21,8 | 22,2 | 15,1 | 14,9 |
| 27. Sept. | Norstat | 27,6 | 19,1 | 14,4 | 14,2 |
| 23. Sept. | Emor | 23,8 | 16,9 | 17,4 | 13 |
| 19. Sept. | Norstat | 23,7 | 23 | 14,7 | 15,3 |
| 13. Sept. | Norstat | 21,6 | 22 | 14 | 12,5 |
| 7. Sept. | Turu-uuringute AS | 22 | 21 | 15 | 16 |
| 29. Aug. | Norstat | 24,1 | 20,4 | 19,1 | 11,8 |
| 23. Aug. | Norstat | 25,9 | 23,6 | 13,9 | 11,3 |
| 15. Aug. | Norstat | 22,3 | 21,2 | 14,4 | 13,9 |