Österreich: Sonntagsfrage zur Nationalratswahl
Nationalratswahl: Termin noch offen.
Im Umfragedurchschnitt vorn: Freiheitliche Partei Österreichs mit 39,2 %, 19,3 Prozentpunkte vor Österreichische Volkspartei.
Durchschnitt
Aktualisiert vor 34 Minuten
FPÖFreiheitliche Partei Österreichs
39,2
+1,1
ÖVPÖsterreichische Volkspartei
19,9
−0,9
SPÖSozialdemokratische Partei Österreichs
14,0
−1,4
GrüneDie Grünen
13,1
+1,0
KPÖKommunistische Partei Österreichs
4,3
+0,4
Verlauf
FPÖÖVPSPÖGrüneNEOSKPÖ
Positionen
FPÖÖVPSPÖGrüneNEOSKPÖ
Migration
AusweitenBegrenzenRemigration
Wirtschaft
Freier MarktStaatlich gelenkt
Abtreibung
Breiter ZugangUngeborenes Leben schützen
Ehe und Familie
SelbstbestimmtTraditionell
Subsidiarität
ZentralisierenDezentralisieren
Technologie1 ohne Einordnung
Wenig regulierenBig Tech zügeln
Werte und Begründungen wurden von KI verfasst. Methodik
Begründung der Werte
Migration
- Freiheitliche Partei Österreichs: 8,5 von 10 Programm 2024: „Remigrationsoffensive“, keine Asylanträge mehr in Österreich, Familiennachzug abschaffen, Pushbacks an der Grenze unterstützen
- Österreichische Volkspartei: 5,5 von 10 Führte 2025 die Aussetzung des Familiennachzugs an; will Asylzentren in Drittstaaten und strengere Einbürgerungsregeln
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 4 von 10 Unterstützte in der Regierung die Aussetzung des Familiennachzugs; befürwortet Asylverfahren an den EU-Außengrenzen und ein verpflichtendes Integrationsjahr
- Die Grünen: 2 von 10 Fordert sichere legale Fluchtwege und leichtere Einbürgerung; lehnte die Aussetzung des Familiennachzugs ab
- NEOS: 3,5 von 10 Programm: sichere Fluchtwege, niedrigere Hürden bei der Einbürgerung; stimmte in der Regierung der Aussetzung des Familiennachzugs zu
- Kommunistische Partei Österreichs: 1,5 von 10 Will leichtere Einbürgerung für arbeitende Einwohner; lehnt den EU-Asylpakt und Verfahren in Drittstaaten ab; Asyl für Deserteure
Wirtschaft
- Freiheitliche Partei Österreichs: 4 von 10 Lehnt jede neue Steuer ab und will geringere Steuerlast, verspricht aber Sozialschutz nur für Staatsbürger
- Österreichische Volkspartei: 3,5 von 10 Lehnt Vermögens- und Erbschaftssteuern ab; verspricht geringere Steuerlast, Senkung der Lohnnebenkosten, Budgetsanierung
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 6,5 von 10 Bablers Programm: Millionärs- und Erbschaftssteuern, Mietobergrenzen, Bankenabgabe, kürzere Arbeitswoche
- Die Grünen: 6 von 10 Schlägt Steuern auf Vermögen und Erbschaften über eine Million Euro und große Klimainvestitionsprogramme vor
- NEOS: 2,5 von 10 Will niedrigere Lohnnebenkosten, Pensionsreform mit höherem Antrittsalter und Ausgabenkürzungen, keine neuen Steuern
- Kommunistische Partei Österreichs: 8 von 10 Mietobergrenzen, Leerstandsabgabe, Gemeindewohnungen, keine Privatisierung; nennt Enteignung großer Vermieter „legitimes“ letztes Mittel
Christliche Identität
- Freiheitliche Partei Österreichs: 5,5 von 10 Programm 2024 fordert Kreuze in Klassenzimmern und Nikolofeiern in Kindergärten; warnt vor importiertem Islamismus
- Österreichische Volkspartei: 5 von 10 ÖVP-Minister behielt den konfessionellen Religionsunterricht bei, Ethik nur für Abgemeldete; trieb das Kopftuchverbot an Schulen 2025 voran
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 2 von 10 Keine kirchliche Agenda im Programm 2024; stimmte in der Regierung für das Kopftuchverbot an Schulen für unter 14-Jährige
- Die Grünen: 2 von 10 Einzige Partei, die 2025 gegen das Kopftuchverbot an Schulen stimmte und es verfassungswidrig nannte; keine kirchliche Agenda
- NEOS: 1,5 von 10 Will ein gemeinsames Fach Ethik und Religionen für alle Schüler statt konfessionellem Religionsunterricht
- Kommunistische Partei Österreichs: 1,5 von 10 Keine Religionspolitik in den Programmen 2024; marxistische Partei in säkularer Tradition, keine kirchliche Agenda
Abtreibung
- Freiheitliche Partei Österreichs: 4 von 10 Akzeptiert die geltende Fristenregelung; lehnt Finanzierung durch die Sozialversicherung ab; Frauensprecherin wirbt für Alternativen zur Abtreibung
- Österreichische Volkspartei: 3,5 von 10 Akzeptiert die Fristenregelung von 1975, blockiert aber die Streichung der Abtreibung aus dem Strafgesetzbuch und ein kostenloses öffentliches Angebot
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 1 von 10 Programm 2024: kostenlose Abtreibung in öffentlichen Spitälern; Frauenministerin Holzleitner will die Streichung aus dem Strafgesetzbuch
- Die Grünen: 1 von 10 Ex-Gesundheitsminister Rauch und die Partei wollen die Abtreibung aus dem Strafgesetzbuch streichen und kostenlos anbieten
- NEOS: 1,5 von 10 Befürwortet die Streichung der Abtreibung aus dem Strafgesetzbuch bei Beibehaltung der geltenden Zugangsregeln
- Kommunistische Partei Österreichs: 1 von 10 Befürwortet die Entkriminalisierung der Abtreibung und ein kostenloses Angebot in öffentlichen Spitälern
Ehe und Familie
- Freiheitliche Partei Österreichs: 6,5 von 10 Will zwei Geschlechter in der Verfassung verankern, ein Verbot von Dragqueens an Schulen, Anrechnung von Kindererziehungsjahren auf die Pension
- Österreichische Volkspartei: 5 von 10 Programm 2024: großzügiges Kinderbetreuungsgeld, Wahl zwischen Betreuung daheim und Krippe, Großelternkarenz, Familienbonus bleibt
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 1,5 von 10 Setzt sich für die Ehe für alle, LGBTQ-Schutz und kostenlose Kinderbetreuung für alle ab dem ersten Lebensjahr ein
- Die Grünen: 1 von 10 Unterstützte die Ehe für alle, ein Verbot von Konversionstherapien und geschlechtliche Selbstbestimmung; alle Familienformen gleichgestellt
- NEOS: 1 von 10 Langjährige Befürworterin der Ehe für alle und des Adoptionsrechts; liberal bei Geschlecht und Familienformen
- Kommunistische Partei Österreichs: 1,5 von 10 Befürwortet LGBTQ-Gleichstellung und kostenlose öffentliche Kinderbetreuung; keine traditionelle Familienagenda
Nationale Kultur
- Freiheitliche Partei Österreichs: 8,5 von 10 Programm nennt „Homogenität“ als Grundwert; Losung „Festung Österreich“ gegen Massenmigration und gendergerechte Sprache
- Österreichische Volkspartei: 6 von 10 Vertritt eine Integrationsagenda der „Leitkultur“: verpflichtendes Integrationsprogramm, Wertekurse, Kopftuchverbot für unter 14-Jährige
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 3 von 10 Stimmte in der Regierung für das Kopftuchverbot für unter 14-Jährige und das verpflichtende Integrationsprogramm; befürwortet integrative Deutschförderung
- Die Grünen: 1,5 von 10 Modell staatsbürgerlicher Integration, Sprachförderung im Regelunterricht; lehnt die Rede von der „Leitkultur“ und das Kopftuchverbot ab
- NEOS: 2 von 10 Will einen europäischen Pass und eine EU-Staatsbürgerschaft; staatsbürgerliche Integration über die Schule, stimmte für das Kopftuchverbot
- Kommunistische Partei Österreichs: 1,5 von 10 Will leichtere Einbürgerung für arbeitende Einwohner; Fokus auf Klasse und Wohnen, keine Agenda nationaler Identität
Subsidiarität
- Freiheitliche Partei Österreichs: 7,5 von 10 Österreich dürfe keine Weisungen von EU, WHO oder internationalen Gerichten entgegennehmen; will verbindliche Volksabstimmungen auf Initiative der Bürger
- Österreichische Volkspartei: 4 von 10 EU-freundliches EVP-Mitglied; verteidigt Österreichs Föderalismus und die Befugnisse ÖVP-geführter Landesregierungen
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 3 von 10 EU-freundlich, befürwortet gemeinsame EU-Regeln für Asyl und Steuern; akzeptiert die geltende bundesstaatliche Struktur
- Die Grünen: 2,5 von 10 Befürwortet eine tiefere EU-Integration bei Klima, Asyl und Steuern mit Mehrheitsentscheidungen im Rat
- NEOS: 1,5 von 10 EU-Programm 2024 „Unser Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa“: Ende der Einstimmigkeit, EU-Armee, europäischer Pass
- Kommunistische Partei Österreichs: 5 von 10 Strebt keinen EU-Austritt mehr an, lehnt aber Militarisierung der EU und neoliberale Regeln ab; verteidigt die Neutralität
Technologie
- Freiheitliche Partei Österreichs: 2,5 von 10 Brachte Antrag 776/A ein, das Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige als Zensur zu kippen; lehnt Ausweiskontrollen im Netz ab
- Österreichische Volkspartei: 7 von 10 Digitalisierungsstaatssekretär Pröll treibt ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige mit verpflichtender Altersprüfung voran; unterstützte das Gesetz zur Messenger-Überwachung
- Sozialdemokratische Partei Österreichs: 7 von 10 Medienminister Babler verfasste das Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige mit Strafen bis zu 6 % des Umsatzes mit
- Die Grünen: 5,5 von 10 Unterstützt Plattformregeln nach Art des DSA der EU, nennt das Verbot für unter 14-Jährige aber symbolisch und warnt vor staatlicher Erfassung von Ausweisdaten
- NEOS: 5 von 10 Skeptisch gegenüber einem nationalen Verbot für unter 14-Jährige, bevorzugt Regeln auf EU-Ebene; stimmte dem Koalitionskompromiss zu, äußerte aber Datenschutzbedenken
Neueste Umfragen
| Datum | Institut | FPÖ | ÖVP | SPÖ | Grüne |
|---|
| 13. Okt. | Market-Lazarsfeld | 40 | 19 | 14 | 12 |
| 10. Okt. | IFDD | 40 | 19 | 13 | 14 |
| 7. Okt. | OGM | 39 | 21 | 12 | 15 |
| 6. Okt. | Market-Lazarsfeld | 41 | 20 | 14 | 12 |
| 1. Okt. | Market | 38 | 20 | 16 | 12 |
| 22. Sept. | Market-Lazarsfeld | 38 | 21 | 15 | 13 |
| 15. Sept. | OGM | 37 | 21 | 15 | 14 |
| 15. Sept. | Market-Lazarsfeld | 37 | 22 | 16 | 13 |
| 10. Sept. | OGM | 38 | 21 | 15 | 13 |
| 8. Sept. | Market-Lazarsfeld | 39 | 21 | 14 | 13 |
| 1. Sept. | Market-Lazarsfeld | 39 | 21 | 15 | 12 |
| 25. Aug. | Market-Lazarsfeld | 38 | 22 | 15 | 11 |
| 17. Juli | IFDD | 37 | 20 | 15 | 13 |
| 15. Juli | INSA | 39 | 19 | 18 | 8 |