Ungarn: Wahlumfragen
Parlamentswahl: Termin noch offen.
Im Umfragedurchschnitt vorn: Tisza mit 62,3 %, 37,0 Prozentpunkte vor Fidesz–KDNP.
Durchschnitt
Aktualisiert vor 34 Minuten
MKKPMagyar Kétfarkú Kutya Párt
1,9
+0,8
Verlauf
TiszaFidesz–KDNPMi HazánkMKKP
Positionen
TiszaFidesz–KDNPMi HazánkMKKP
Migration
AusweitenBegrenzenRemigration
Wirtschaft1 ohne Einordnung
Freier MarktStaatlich gelenkt
Christliche Identität1 ohne Einordnung
Abtreibung1 ohne Einordnung
Breiter ZugangUngeborenes Leben schützen
Ehe und Familie
SelbstbestimmtTraditionell
Subsidiarität
ZentralisierenDezentralisieren
Technologie1 ohne Einordnung
Wenig regulierenBig Tech zügeln
Werte und Begründungen wurden von KI verfasst. Methodik
Begründung der Werte
Migration
- Tisza: 6 von 10 Behält den Zaun an der Südgrenze bei, lehnt den EU-Migrationspakt ab, versprach ab Juni 2026 ein Verbot außereuropäischer Gastarbeiter
- Fidesz–KDNP: 6,5 von 10 Grenzzaun und Asyl seit 2020 nur über Botschaften; widersetzte sich EU-Pakt und Gerichtsurteilen, ließ aber Gastarbeiter zu
- Mi Hazánk: 8,5 von 10 Programm 2026: jede außereuropäische Einwanderung stoppen, bereits nach Europa Aufgenommene zurückschicken, keine Gastarbeiter
- Magyar Kétfarkú Kutya Párt: 2,5 von 10 Satirepartei ohne Migrationsprogramm; finanzierte Plakate, die Anti-Migranten-Kampagnen der Regierung verspotteten, beherbergte ukrainische Flüchtlinge
Wirtschaft
- Tisza: 5,5 von 10 Senkt die Einkommensteuer auf Mindestlöhne auf 9 %, 1 % Vermögensteuer über 1 Mrd. Forint, weitet Preisobergrenzen für Versorgung aus
- Fidesz–KDNP: 4,5 von 10 Flat Tax von 15 % auf Einkommen und 9 % Körperschaftsteuer, daneben Preisobergrenzen, Übergewinnsteuern und staatliche Rückkäufe
- Mi Hazánk: 5,5 von 10 Vermögensteuer auf Oligarchen, 15 % Digitalsteuer auf Techkonzerne, staatlich gestützte Agrargenossenschaften und heimische Lebensmittelverarbeitung
Christliche Identität
- Tisza: 4,5 von 10 Programm behält die Finanzierung kirchlicher Schulen, das Abkommen mit dem Vatikan und die 1-%-Steuerwidmung bei; verspricht „ausgewogene“ Beziehungen von Staat und Kirche
- Fidesz–KDNP: 7,5 von 10 Verfassung schreibt dem Christentum den Erhalt der Nation zu; Änderung von 2018 verpflichtet den Staat zum Schutz der christlichen Kultur
- Mi Hazánk: 7,5 von 10 Programm nennt den Glauben an Gott einen starken Teil ungarischer Identität und lehnt die Abschaffung christlicher Feiertage ab
Abtreibung
- Tisza: 3 von 10 Programm macht keine Zusage zur Abtreibung und schlägt keine Änderung an Ungarns Gesetz zur Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche vor
- Fidesz–KDNP: 4,5 von 10 Verfassung schützt das Leben des Fötus ab der Empfängnis; Dekret von 2022 verpflichtet Frauen, sich die Vitalzeichen des Fötus anzusehen; Zugang bis zur 12. Woche unverändert
- Mi Hazánk: 6,5 von 10 Beansprucht das Herzschlag-Dekret von 2022 für sich; Programm will weiteren Schutz des Fötus und Mütterheime, nennt kein Verbot
Ehe und Familie
- Tisza: 4 von 10 Verdoppelt die Familienbeihilfe; hob im Oktober 2026 das Verbot von LGBT-Inhalten für Minderjährige von 2021 auf; lockert Grenzen für Einzeladoptionen
- Fidesz–KDNP: 7,5 von 10 Verfassung legt die Ehe als Verbindung von Mann und Frau und zwei Geschlechter fest; verbot 2025 die Pride; Einkommensteuerbefreiung für Mütter
- Mi Hazánk: 9 von 10 Will die Pride verbieten, das Schutzalter für homosexuellen Sex auf 18 anheben, „LGBTQ-Propaganda“ besteuern
- Magyar Kétfarkú Kutya Párt: 2 von 10 Kein Familienprogramm; marschierte 2025 unter dem Banner „illiberale Pride“ gegen das Pride- und Versammlungsverbot
Nationale Kultur
- Tisza: 5,5 von 10 Behält Mittel für Auslandsungarn und das Wahlrecht der Diaspora bei; Programm nennt die Kultur der Roma festen Bestandteil der Nationalkultur
- Fidesz–KDNP: 7,5 von 10 Staatsbürgerschaft und Wahlrecht für ethnische Ungarn im Ausland; Trianon-Gedenktag seit 2010; nationsbezogener Lehrplan von 2020
- Mi Hazánk: 9 von 10 Programm nennt Homogenität Europas Überleben, will eine Nation „unabhängig von den Grenzen von Trianon“ und die Anerkennung von „Zigeunerkriminalität“
- Magyar Kétfarkú Kutya Párt: 2,5 von 10 Verspottet nationalistische Symbolik, etwa mit dem Plakat „Für ein kleineres Ungarn!“ als Parodie auf den Trianon-Revisionismus
Subsidiarität
- Tisza: 4,5 von 10 Tritt der Europäischen Staatsanwaltschaft bei und bereitet den Euro vor, gibt Schulen und Baubefugnisse an die Kommunen zurück
- Fidesz–KDNP: 6,5 von 10 Kämpft mit Brüssel um Migration, Sanktionen und Rechtsstaatsmittel, zentralisierte aber die Schulen und beschnitt die Befugnisse der Kommunen
- Mi Hazánk: 8,5 von 10 Referendum über die EU-Mitgliedschaft, falls das Europäische Parlament 2029 linksliberal bleibt; WHO verlassen; echte Autonomie für die Komitate
- Magyar Kétfarkú Kutya Párt: 4 von 10 Verspottete die Regierungskampagne „Stoppt Brüssel“; setzt auf lokale Lösungen, regiert seit 2024 den XII. Bezirk Budapests
Technologie
- Tisza: 5,5 von 10 Plant ein an der EU ausgerichtetes Gesetz zum digitalen Kinderschutz: Plattformhaftung, Risikobewertungen, sichere Voreinstellungen für Minderjährige
- Fidesz–KDNP: 5 von 10 Verbot ab 2024 Handys an Schulen; drohte mit Regeln gegen „Zensur“ durch Big Tech; greift den DSA der EU als Zensur an
- Mi Hazánk: 7 von 10 Gesetz zum digitalen Kinderschutz mit Steuer auf Big Tech, Verbot von Produkten, die unter Dreijährige an Bildschirme bringen
Neueste Umfragen
| Datum | Institut | Tisza | Fidesz–K… | Mi Hazánk | MKKP |
|---|
| 18. Okt. | Závecz Research | 66 | 23 | 9 | |
| 16. Okt. | Nézőpont | 58 | 27 | 11 | |
| 16. Okt. | Publicus | 63 | 25 | 7 | 2 |
| 15. Okt. | Europion | 61 | 26 | 9 | |
| 30. Sept. | 21 Kutatóközpont | 62 | 26 | 10 | |
| 28. Sept. | Republikon | 64 | 25 | 7 | |
| 18. Sept. | Medián | 64 | 27 | 8 | |
| 8. Sept. | Europion | 59 | 27 | 10 | |
| 1. Sept. | Republikon | 68 | 22 | 7 | 1 |
| 25. Aug. | Publicus | 65 | 24 | 7 | 2 |
| 11. Aug. | Europion | 61 | 25 | 10 | |
| 27. Juli | Republikon | 69 | 23 | 6 | 1 |
| 24. Juli | Medián | 68 | 23 | 7 | 1 |
| 21. Juli | Publicus | 68 | 23 | 6 | 1 |