Tschechien: Wahlumfragen
Parlamentswahl: Termin noch offen.
Im Umfragedurchschnitt vorn: ANO mit 30,6 %, 13,6 Prozentpunkte vor Bürgermeister und Unabhängige.
Durchschnitt
Aktualisiert vor 34 Minuten
STANBürgermeister und Unabhängige
16,9
+1,9
ODSDemokratische Bürgerpartei
12,4
−0,5
SPDFreiheit und direkte Demokratie
7,8
+0,3
PiratenTschechische Piratenpartei
7,3
−0,8
MotoristéMotoristé sobě
4,9
+0,2
Verlauf
ANOSTANODSSPDPiratenMotoristé
Positionen
ANOSTANODSSPDPiratenMotoristé
Migration
AusweitenBegrenzenRemigration
Wirtschaft
Freier MarktStaatlich gelenkt
Abtreibung
Breiter ZugangUngeborenes Leben schützen
Ehe und Familie
SelbstbestimmtTraditionell
Subsidiarität
ZentralisierenDezentralisieren
Technologie
Wenig regulierenBig Tech zügeln
Werte und Begründungen wurden von KI verfasst. Methodik
Begründung der Werte
Migration
- ANO: 5,5 von 10 Ihre Regierung lehnte den EU-Migrationspakt und seine Solidaritätsquoten ab; schiebt straffällige Ausländer ab, wirbt aber ausländische Arbeitskräfte an
- Bürgermeister und Unabhängige: 4,5 von 10 Ihr Innenminister Rakušan unterstützte den EU-Migrationspakt mit flexibler Solidarität; befürwortet Schutz für ukrainische Flüchtlinge
- Demokratische Bürgerpartei: 5 von 10 Lehnt verpflichtende EU-Umverteilungsquoten ab; ihre Regierung unterstützte den Migrationspakt mit einer Ausnahme von der Umverteilung
- Freiheit und direkte Demokratie: 7 von 10 Null illegale Migration, Ende des Schutzes für ukrainische Männer im erwerbsfähigen Alter, Verbot der Werbung für den Islam
- Tschechische Piratenpartei: 3 von 10 Unterstützt ein gemeinsames EU-Asylsystem und die Integration ukrainischer Flüchtlinge; keine Zusagen, die Zahlen zu senken
- Motoristé sobě: 6 von 10 Koalitionspartner, der den EU-Migrationspakt ablehnt; will strengere Überprüfung und Asylverfahren außerhalb der EU
Wirtschaft
- ANO: 5 von 10 Verspricht höhere Renten, Renteneintrittsalter bei 65 gedeckelt, Wiedereinführung der elektronischen Umsatzerfassung EET; höhere Defizite als die Vorgängerregierung
- Bürgermeister und Unabhängige: 4 von 10 Unterstützte 2023 das Konsolidierungspaket aus Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen; will mehr Steuereinnahmen für die Gemeinden
- Demokratische Bürgerpartei: 3 von 10 Führte 2023 das Sparpaket und die Rentenreform an, die das Renteneintrittsalter auf 67 anhebt; verspricht niedrige Steuern, keine Schulden
- Freiheit und direkte Demokratie: 5,5 von 10 Will einen staatlichen Strom- und Gashändler, einen staatlichen Arzneimittelhersteller, niedrigere Mehrwertsteuer auf Lebensmittel; gegen höheres Rentenalter
- Tschechische Piratenpartei: 5 von 10 Steuersenkungen für 90 % der Familien, finanziert durch Besteuerung großer Firmen und Subventionskürzungen; großes kommunales Wohnungsbauprogramm
- Motoristé sobě: 2,5 von 10 Ausgeglichener Haushalt in vier Jahren durch Kürzungen bei Subventionen und NGOs, keine Steuererhöhungen, einfachere Mehrwertsteuer und Abgaben für Selbstständige
Christliche Identität
- ANO: 2,5 von 10 Keine religiöse Agenda; besteuerte 2019 mit Stimmen der Kommunisten die Entschädigungen aus der Kirchenrestitution
- Bürgermeister und Unabhängige: 2 von 10 Programm enthält keine Kirchen- oder Religionspolitik; ihre Abgeordneten unterstützten die Ehe für alle gegen kirchliche Einwände
- Demokratische Bürgerpartei: 3,5 von 10 Säkulare konservative Partei mit christlich-konservativem Flügel; verteidigte die Einigung zur Kirchenrestitution von 2012
- Freiheit und direkte Demokratie: 5 von 10 Will die „jüdisch-christliche“ Zivilisation verteidigen, vor allem gegen den Islam gerichtet; keine kirchenpolitische Agenda
- Tschechische Piratenpartei: 1,5 von 10 Streng säkulares liberales Programm; Religion spielt in ihrer Politik keine Rolle
- Motoristé sobě: 3 von 10 Keine Religionspolitik im Programm; die antiprogressive Haltung ist säkular und in der Tradition von Klaus, nicht kirchlich begründet
Abtreibung
- ANO: 2,5 von 10 Akzeptiert das geltende Gesetz, das Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche erlaubt; schlägt keine Änderung vor
- Bürgermeister und Unabhängige: 2 von 10 Akzeptiert Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche; schlägt keine Einschränkungen vor
- Demokratische Bürgerpartei: 2,5 von 10 Akzeptiert Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche; Abgeordnete stimmen einzeln ab, keine Einschränkung vorgeschlagen
- Freiheit und direkte Demokratie: 3 von 10 Programm schweigt zur Abtreibung; kein Vorschlag zur Änderung des Gesetzes zur Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche
- Tschechische Piratenpartei: 2 von 10 Unterstützt das Gesetz zur Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche und lehnt jede Verschärfung ab; kein Vorstoß darüber hinaus
- Motoristé sobě: 3 von 10 Kein erklärter Plan zur Änderung der Regelung zur Abtreibung auf Verlangen bis zur 12. Woche
Ehe und Familie
- ANO: 5 von 10 Babiš lehnt die gleichgeschlechtliche Ehe ab und hält das erweiterte Partnerschaftsgesetz von 2024 für ausreichend
- Bürgermeister und Unabhängige: 2 von 10 STAN-Abgeordneter Josef Bernard führte 2023 den fraktionsübergreifenden Entwurf zur Ehe für alle an; Rakušan unterstützt die volle Ehe
- Demokratische Bürgerpartei: 4,5 von 10 Fialas Kompromiss erweiterte die Rechte gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, behielt die Ehe aber Mann und Frau vor; zurückhaltend bei Adoption
- Freiheit und direkte Demokratie: 6,5 von 10 Definiert Familie als Verbindung von Mann und Frau; lehnt gleichgeschlechtliche Ehe, Adoption und die Istanbul-Konvention ab
- Tschechische Piratenpartei: 1 von 10 Unterstützt die Ehe für alle mit vollem Adoptionsrecht; Hřib verweist auf Forschung zum Kindeswohl
- Motoristé sobě: 6 von 10 Parteichef Macinka tritt für „die traditionelle Familie“ ein und will Adoption auf verschiedengeschlechtliche Paare beschränken, außer bei Stiefkindern
Nationale Kultur
- ANO: 6 von 10 Gründete die Patrioten für Europa mit, deren Manifest die nationale Identität verteidigt; stellt „tschechische Interessen zuerst“ gegen Brüssel
- Bürgermeister und Unabhängige: 3 von 10 Staatsbürgerliche, proeuropäische Identität; unterstützt Euro-Einführung und tiefere Integration, keine Agenda zur nationalen Kultur
- Demokratische Bürgerpartei: 5 von 10 Lehnt „woke“ und multikulturelle Agenden ab, betont tschechische Souveränität und westliches Erbe; keine ethnonationalistische Politik
- Freiheit und direkte Demokratie: 8 von 10 Patriotisches Programm zum Schutz der tschechischen Kultur vor dem Islam; lehnte den Sudetendeutschen Tag in Brünn ab
- Tschechische Piratenpartei: 2 von 10 Staatsbürgerliche, proeuropäische Identität; will Euro-Einführung und Mehrheitsentscheidungen in der EU statt nationaler Vetos
- Motoristé sobě: 6 von 10 Antiprogressiv; ihr Kulturminister Oto Klempíř will die öffentlich-rechtlichen Sender aus dem Staatshaushalt finanzieren und die Rundfunkgebühren abschaffen
Subsidiarität
- ANO: 6,5 von 10 Lehnte den EU-Migrationspakt und den ETS2 ab, verweigert den Euro, hält die Ukraine nicht für beitrittsreif
- Bürgermeister und Unabhängige: 4,5 von 10 Verlagert Befugnisse und Einnahmen auf Gemeinden und Regionen, unterstützt aber Euro-Einführung und tiefere EU-Integration
- Demokratische Bürgerpartei: 6 von 10 EKR-Mitglied, gegen Euro-Einführung und EU-Föderalisierung; Regeln zu sozialen Medien für Kinder seien Sache der Mitgliedstaaten
- Freiheit und direkte Demokratie: 8,5 von 10 Lehnt EU- und NATO-Mitgliedschaft ab, will ein Austrittsreferendum, verbindliche Volksabstimmungen und Abwahl von Politikern
- Tschechische Piratenpartei: 3 von 10 Will in der EU qualifizierte Mehrheitsentscheidungen statt nationaler Vetos und die Euro-Einführung über den WKM II
- Motoristé sobě: 7,5 von 10 Euroskeptisches Mitglied der Patrioten, gegen Euro, Green Deal, Verbrennerverbot und EU-weite Regeln für soziale Medien
Technologie
- ANO: 6,5 von 10 Babiš unterstützt ein Verbot sozialer Medien für unter 15-Jährige; Kabinett prüft einen Gesetzentwurf für das Parlament
- Bürgermeister und Unabhängige: 5,5 von 10 Europaabgeordneter Farský befürwortet ein einheitliches EU-Mindestalter von 12 bis 15 Jahren für soziale Medien mit Altersprüfung
- Demokratische Bürgerpartei: 3 von 10 Lehnt die EU-Chatkontrolle und Social-Media-Verbote für Kinder ab; setzt auf Bildung statt Verbote
- Freiheit und direkte Demokratie: 3 von 10 Okamura sagt, Eltern statt Verbote sollten die Nutzung sozialer Medien durch Kinder begrenzen; kämpft gegen staatliche „Zensur“
- Tschechische Piratenpartei: 3,5 von 10 Lehnt pauschale Verbote sozialer Medien, die Chatkontrolle und massenhafte Altersprüfungen ab; will Transparenzregeln für Algorithmen
- Motoristé sobě: 4 von 10 Turek nimmt süchtig machende Algorithmen ins Visier, lehnt aber ein EU-weites Gesetz, digitale Identität und biometrische Altersprüfung ab
Neueste Umfragen
| Datum | Institut | ANO | STAN | ODS | SPD |
|---|
| 6. Okt. | STEM | 31,3 | 16,6 | 11,3 | 7,5 |
| 5. Okt. | NMS | 28,8 | 18,8 | 12,5 | 8 |
| 30. Sept. | Median | 29,5 | 17 | 12,5 | 9 |
| 12. Sept. | Ipsos | 31,4 | 16,6 | 14 | 7,1 |
| 7. Sept. | STEM | 31,1 | 14,8 | 12,8 | 7,6 |
| 2. Sept. | NMS | 31 | 18,1 | 12,2 | 7,4 |
| 31. Aug. | Median | 34 | 12 | 11 | 9 |
| 21. Aug. | Kantar | 30,5 | 17 | 15,5 | 6,5 |
| 31. Juli | Median | 34 | 15 | 12 | 7,5 |
| 30. Juni | Median | 34 | 12,5 | 13 | 6,5 |
| 21. Juni | STEM | 32,2 | 13,5 | 13 | 7,9 |
| 8. Juni | NMS | 31,6 | 14,8 | 13,9 | 7,5 |
| 5. Juni | Kantar | 31,5 | 15,5 | 15,5 | 6,5 |
| 31. Mai | Median | 35,5 | 14,5 | 12 | 6,5 |