Luxemburg: Wahlumfragen
Parlamentswahl: spätestens am 8. Okt. 2028, in 23 Monaten.
Im Umfragedurchschnitt vorn: Chrëschtlech Sozial Vollekspartei mit 22,7 %, 1,1 Prozentpunkte vor Demokratesch Partei.
Durchschnitt
Aktualisiert vor 34 Minuten
CSVChrëschtlech Sozial Vollekspartei
22,7
+0,6
DPDemokratesch Partei
21,7
+0,3
LSAPLëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei
18,6
−2,2
ADRAlternativ Demokratesch Reformpartei
12,6
+1,2
PiratenPiratepartei Lëtzebuerg
4,0
+0,1
Verlauf
CSVDPLSAPADRDéi GréngDéi Lénk
Positionen
CSVDPLSAPADRDéi GréngDéi Lénk
Migration
AusweitenBegrenzenRemigration
Wirtschaft
Freier MarktStaatlich gelenkt
Abtreibung
Breiter ZugangUngeborenes Leben schützen
Ehe und Familie
SelbstbestimmtTraditionell
Subsidiarität
ZentralisierenDezentralisieren
Technologie2 ohne Einordnung
Wenig regulierenBig Tech zügeln
Werte und Begründungen wurden von KI verfasst. Methodik
Begründung der Werte
Migration
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 4,5 von 10 Beschleunigte in der Regierung Asylentscheidungen und Rückführungen; Innenminister Gloden genehmigte das Bettelverbot der Stadt Luxemburg
- Demokratesch Partei: 4 von 10 Der Gemeinderat der Stadt Luxemburg unter DP-Bürgermeisterin Polfer verhängte das Bettelverbot; Koalitionspartner bei schnelleren Asylentscheidungen und Rückführungen
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 3 von 10 Bofferding verweigerte als Innenminister das Bettelverbot der Stadt Luxemburg; warb für das Wahlrecht für Ausländer
- Alternativ Demokratesch Reformpartei: 5,5 von 10 Will ein Referendum über das Wachstum auf eine Million Einwohner, mögliche Zuwanderungsgrenzen, Ausweisung krimineller Ausländer
- Déi Gréng: 1,5 von 10 Gegen das Bettelverbot der Stadt Luxemburg; warb 2015 für das Wahlrecht ausländischer Einwohner
- Déi Lénk: 1 von 10 Gegen das Bettelverbot und Abschiebungen; will volles Wahlrecht für ausländische Einwohner
Wirtschaft
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 4 von 10 Koalition Frieden senkte die Körperschaftsteuer um einen Punkt und indexierte die Steuerstufen; Rentenreform von Deprez erhöht die Beiträge
- Demokratesch Partei: 3 von 10 Marktliberal: drängte in der Koalition auf Einkommensteuerentlastung und einen niedrigeren Körperschaftsteuersatz; gegen eine Vermögensteuer
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 6 von 10 Gegen die Rentenreform der Koalition und Steuerentlastungen für Spitzenverdiener; verteidigt die Lohnindexierung und stärkere Umverteilung
- Alternativ Demokratesch Reformpartei: 4 von 10 Für Wirtschaftsliberalismus und weniger Verschwendung öffentlicher Mittel; will vollständig indexierte Steuerstufen, keine große Steuerreform
- Déi Gréng: 5,5 von 10 Will eine sozial ausgeglichene CO₂-Steuer, öffentlich gebauten bezahlbaren Wohnraum und die Besteuerung von Kapitaleinkommen wie Löhne
- Déi Lénk: 7,5 von 10 Petitionen für gesetzliche Mietobergrenzen und mehr öffentlichen Wohnungsbau; will höhere Vermögensteuern, gegen Privatisierung
Christliche Identität
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 3,5 von 10 Christdemokratisch, hat aber die Vereinbarung von 2015 zur Kirchenfinanzierung und den Werteunterricht statt Religionsunterricht nicht rückgängig gemacht
- Demokratesch Partei: 1,5 von 10 Regierung unter Bettel beendete 2015 das staatliche Kirchenfinanzierungsmodell und ersetzte den Religionsunterricht durch Werteunterricht
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 1,5 von 10 Trug 2015 als Regierungspartei die Trennung von Kirche und Staat mit, die die Religionsfinanzierung kürzte und den Religionsunterricht an Schulen beendete
- Alternativ Demokratesch Reformpartei: 5 von 10 Grundsätze verankern Luxemburg im griechisch-römischen und jüdisch-christlichen Erbe; hat ein Burkaverbot ins Gespräch gebracht
- Déi Gréng: 1,5 von 10 Trug 2015 als Regierungspartei die Trennung von Kirche und Staat mit, die die Religionsfinanzierung kürzte und den Religionsunterricht an Schulen beendete
- Déi Lénk: 1 von 10 Will vollständige Trennung von Kirche und Staat, ein Ende der verbliebenen staatlichen Religionsfinanzierung und eine Republik
Abtreibung
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 2,5 von 10 Unterstützte 2026 die Abtreibungsfreiheit in der Verfassung unter Beibehaltung der Zwölf-Wochen-Regelung; zwei CSV-Abgeordnete enthielten sich
- Demokratesch Partei: 1,5 von 10 Bettels Regierung strich 2014 die Notlagenklausel; unterstützte 2026 die Abtreibungsfreiheit in der Verfassung, Schockmel stimmte dagegen
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 1 von 10 Stimmte für die Abtreibungsfreiheit in der Verfassung; Bofferding will einen neuen Straftatbestand der Behinderung des Zugangs zur Abtreibung
- Alternativ Demokratesch Reformpartei: 4,5 von 10 Einzige Partei gegen die Abtreibungsfreiheit in der Verfassung 2026, wollte ein Referendum; keine Zusage, die Zwölf-Wochen-Regelung zu kürzen
- Déi Gréng: 1 von 10 Trug als Regierungspartei das Gesetz von 2014 mit, das die Notlagenklausel strich; stimmte dafür, Abtreibung als Freiheit in der Verfassung zu verankern
- Déi Lénk: 0,5 von 10 Ihr Abgeordneter Marc Baum verfasste die Änderung von 2026, die Abtreibung als Freiheit in der Verfassung verankert
Ehe und Familie
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 4 von 10 Die meisten Abgeordneten unterstützten 2014 die gleichgeschlechtliche Ehe; lehnte 2023 staatlich finanzierte künstliche Befruchtung für alle ab
- Demokratesch Partei: 1,5 von 10 Bettels Regierung führte die gleichgeschlechtliche Ehe (2014) und die rechtliche Geschlechtsänderung per Erklärung (2018) ein
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 1,5 von 10 Trug als Regierungspartei 2014 das Gesetz zu gleichgeschlechtlicher Ehe und Adoption und 2018 die rechtliche Geschlechtsänderung per Erklärung mit
- Alternativ Demokratesch Reformpartei: 6,5 von 10 Stimmte 2014 gegen die gleichgeschlechtliche Ehe; will ein Erziehungsgeld für Eltern zu Hause bis zum 12. Lebensjahr, gegen Leihmutterschaft
- Déi Gréng: 1 von 10 Grüner Justizminister Braz brachte 2014 das Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe und 2018 die Geschlechtsänderung per Erklärung durch
- Déi Lénk: 0,5 von 10 Unterstützte beim LGBTIQ-Runden Tisch 2023 altruistische Leihmutterschaft, staatlich finanzierte künstliche Befruchtung für alle und Trans-Gesundheitsleistungen
Nationale Kultur
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 5 von 10 Koalition fördert Luxemburgisch als Integrationssprache und behält das Staatsangehörigkeitsgesetz von 2017 mit doppelter Staatsbürgerschaft bei
- Demokratesch Partei: 3 von 10 Bildungsminister Meisch führte an Grundschulen einen Alphabetisierungszweig auf Französisch für Kinder ohne Deutschkenntnisse ein
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 2,5 von 10 Warb beim Referendum 2015 für ein Ja zum Wahlrecht ausländischer Einwohner bei nationalen Wahlen
- Alternativ Demokratesch Reformpartei: 7,5 von 10 Will Luxemburgisch an erster Stelle im öffentlichen Leben und als EU-Sprache; gegen doppelte Staatsbürgerschaft; einzige Nein-Kampagne 2015
- Déi Gréng: 2 von 10 Warb 2015 für ein Ja zum nationalen Wahlrecht für Ausländer; für die politische Teilhabe von Migranten
- Déi Lénk: 1,5 von 10 Für das Wahlrecht aller Einwohner unabhängig von der Staatsangehörigkeit; staatsbürgerliches Verständnis von Bürgerschaft
Subsidiarität
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 3 von 10 Entschieden proeuropäische EVP-Partei; Regierung Frieden für einen vertieften Binnenmarkt und EU-Verteidigungskooperation
- Demokratesch Partei: 3 von 10 Entschieden proeuropäisches Renew-Mitglied; Außenminister Bettel für EU-Erweiterung und gemeinsame Verteidigung
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 3 von 10 Pro-EU; Nicolas Schmit von der LSAP brachte als EU-Arbeitskommissar die Richtlinie über angemessene Mindestlöhne auf den Weg
- Alternativ Demokratesch Reformpartei: 6,5 von 10 Gemäßigt euroskeptisch: einzige Parlamentspartei gegen die EU-Verfassung und den Vertrag von Lissabon; will mehr Referenden
- Déi Gréng: 2,5 von 10 Will ein grünes und soziales Europa; brachte einen Antrag zur Unterstützung der EU-Erweiterung ein
- Déi Lénk: 4,5 von 10 Kritisch gegenüber EU-Fiskalregeln und marktgetriebenen Verträgen; will eine soziale, demokratische EU, keinen Austritt
Technologie
- Chrëschtlech Sozial Vollekspartei: 6,5 von 10 Ministerin Margue (CSV): Regierung für ein Social-Media-Verbot unter 15 oder 16, möglichst EU-weit, mit datenschutzfreundlicher Altersprüfung
- Demokratesch Partei: 6 von 10 Meisch verbot Smartphones an Grundschulen; DP-CSV-Regierung für ein EU-weites Social-Media-Verbot unter 15 oder 16
- Lëtzebuerger Sozialistesch Aarbechterpartei: 6 von 10 Entwurf Polidori-Closener (Januar 2026): keine sozialen Medien unter 13, überprüfte Zustimmung der Eltern von 13 bis 15
- Déi Gréng: 5,5 von 10 Tritt mit dem Programm der Europäischen Grünen von 2024 für strenge EU-Regeln für Big Tech an; keine Position zu nationalen Altersgrenzen gefunden
Neueste Umfragen
| Datum | Institut | CSV | DP | LSAP | ADR |
|---|
| 2. Okt. | ILRES | 22,8 | 21,7 | 18,2 | 12,8 |
| 24. Apr. | ILRES | 21,8 | 21,5 | 20,9 | 11,4 |
| 29. Sept. 2025 | ILRES | 25,3 | 19,7 | 18,7 | 11,6 |
| 24. Apr. 2025 | ILRES | 29,1 | 21 | 17,9 | 9,3 |